Zillierbach
Trotz seiner Länge von nur 13 km hat es der Zillierbach in sich. Von der Quelle an der Hohneklippe bis zur Mündung in die Holtemme bei Wernigerode hat er ein Gefälle von 400 m. Kurz vorher nennt man ihn Flutrenne. Bedeutend ist die Zillierbachtalsperre bei Elbingerode, die der kleine Fluss speist und durchfließt.
Der Abschnitt zwischen Voigtstieg und Wernigerode heißt noch heute Mühlental, weil der Bach im Mittelalter die dort gelegenen Mühlen betrieb, die allerdings nicht mehr erhalten sind.
Besondere Bedeutung kommt dem Zillierbach in ökologischer Hinsicht zu. Denn nach einigen Jahrzehnten der Verunreinigung ist das Wasser heute wieder klar und sauber. Daher leben dort auch seltene Fischarten, vor allem die streng geschützte Bachforelle. Um ihr die Wanderung flussauf zu ermöglichen, hat man fünf Querbauwerke mit Fischaufstiegen gebaut. Sie sind übrigens ein wesentlicher Grund dafür, dass sich Wernigerode Bundeshauptstadt Naturschutz nennen darf.





