Baumkuchenhaus
Dem originellen Gebäude im Nordwesten von Wernigerode sieht man bereits auf den ersten Blick an, dass es die Heimat des köstlichen Baumkuchens ist. Diese süße Leckerei hat eine sehr lange Tradition, die bis auf die Griechen zurückgeht.
Selbstverständlich sind die Rezepturen mittlerweile enorm verfeinert, und auch die Herstellungsweise hat sich der Modere angepasst. Typisch für den Baumkuchen ist aber nach wie vor, dass man den lockeren Teig in hauchdünnen Schichten auf eine rotierende Walze streicht. Dadurch entstehen die Kreise, die den Jahresringen eines Baumes ähneln.
Im Wernigeröder Baumkuchenhaus produziert man 40 verschiedene Arten; auch kleine Pralinen verführen die Leckermäuler. Besonders interessant für die Besucher ist das Schaubacken, bei dem sie der langwierigen Prozedur nicht nur zusehen können, sondern bei denen die Bäcker auch bereitwillig sämtliche Fragen zur Entstehung beantworten.
In dem angegliederten Café mit insgesamt 180 Plätzen drinnen und draußen kann man den Wernigeröder Baumkuchen vor Ort probieren und sich selbst von der unvergleichlichen Qualität überzeugen. Und wer nach seiner Abreise aus dem Harz nicht darauf verzichten möchte, kauft im sehenswerten Shop ein paar liebevoll verpackte essbare Andenken.





