Hasseröder Brauerei
Bereits 1872 entstand die Brauerei Zum Auerhahn, aus der sich die heutige Hasseröder Brauerei entwickelt hat. Der Auerhahn ist noch immer das Markenzeichen, und den späteren Namen behielt man bei, obwohl sich die Produktionsstätte nicht mehr im ursprünglichen Wernigeröder Stadtteil befindet.
Die Brauerei entwickelte sich schnell, und das Bier wurde zu einer der beliebtesten Sorten – in der DDR jedoch eher regional, weil es nur im Magdeburger Raum erhältlich war. Nach der Wende verloren alle Ostprodukte vorübergehend an Einfluss. Die Verantwortlichen konnten ihrem Bier aber schnell auch bundesweit einen Namen machen und stellen inzwischen vier verschiedene Sorten her: Pils, Export, Radler und Diesel. Das Hasseröder ist schon lange zur beliebtesten Marke in Ostdeutschland avanciert, und die Pilsproduktion stellt die viertgrößte bundesweit dar.
Harzbesucher können die Hasseröder Brauerei auch besichtigen. Die Tour durch die modernen Anlagen vermittelt interessante Einblicke in die hohe Kunst des Bierbrauens, die übrigens bereits eine jahrtausendelange Tradition hat.





